Auf der Suche nach dem Hausbauunternehmen

Warum ein Neubau?

Als die Entscheidung, den Traum des Eigenheims zu verwirklichen, getroffen war ging begann die Suche.

Ich war lange gegen die Idee eines Neubaus, jedoch hat eine lange und intensive Marktbeobachtung gezeigt, dass auf Grund der aktuellen Zinssituation das Preis-Leistungs-Verhältnis von Bestandsimmobilien nicht ansatzweise da ist, wo ich es vermutet habe.

Wir haben uns diverse Ruinen angeschaut, deren Besitzer utopische Vorstellungen hatten, was ihr „Traumschloß“ wert sei.

Nach diversen enttäuschenden Besichtigungen haben wir uns dann doch entschieden, uns in einem Musterhausparkberaten zu lassen.

 

massa, EinSteinHaus, allkauf – die DFH von ihrer „besten“ Seite.

massa – Haus:

Gesagt getan sind wir in den nahgelegenen Musterhauspark in Mülheim-Kärlich gefahren und haben die dort präsentierten Häuser beguachtet und mit den anwesenden Verkäufern erste Gespräche geführt.

Im ersten Moment gefiel uns die Idee des schnellen Hauses mit Holzständerwerkkonstruktion, also wurde ein erste Gespräch mit Herrn R. von massa-Haus geführt.

Das erste „Planungsgespräch“ startete angenehm und unsere Wünsche wurden durchgesprochen. Gefolgt von ein paar Angeboten und Versprechen wurde das Gespräch mit den Worten „Ich schicke Ihnen dann morgen den Vertrag zu, da der Preis nur noch diese Woche gilt“ beendet. Unsere bitte, das Angebot dann auf den höheren Preis auszustellen, damit wir die Angebote in Ruhe vergleichen könnten wurde ignoriert und wir wurden in den folgenden Tagen bedrängt, doch endlich zu unterschreiben.

Hiermit hatte Herr R. sich und sein Unternehmen für das weitere Auswahlverfahren disqualifiziert.

 

einStein – Haus

Ein paar Tage später sollte dann Herr S. von einStein-Haus die Möglichkeit bekommen, das Baukonzept und die Besonderheiten darzustellen. Die besonderheit hier sind die gegossenen Betonwände, die fertig zur Baustelle transportiert und dort verschraubt und mit dem WDVS bestückt werden.

Im Gegensatz zu dem Termin bei massa-Haus endete dieses Gespräch nicht mit Druck in unsere Richtung – ganz im Gegenteil, Herr S. ging super auf unsere Wünsche und bedenken ein, und verbleib damit – zu unserer eigenen Überraschung – im Rennen.

 

Nach dieser Erfahrung haben wir angenommen, dass die Taktik mit „kurzzeitig verfügbaren Lockangeboten“ vielleicht doch nicht an der DFH, dem Mutterkonzern von massa, einStein und Allkauf, liegt, sondern eine Masche von Herrn R. oder massa-Haus ist. Also gaben wir Allkauf, als weiterem Vertreter von Holzständerkonstruktionen auch noch die Chance.

 

allkauf:

Auch das Gespräch mit Herrn R. von Allkauf verlief super. Die Planung war gut, der Preis passte und es wurde kein Druck ausgeübt, also verbleib auch Allkauf zunächst im Rennen, was sich beim Zweittermin allerdings schnell erledigt hatte. Beim Zweittermin war direkt ein freier Finanzierungsberater mit anwesend, der uns eine seltsame Blasenfinanzierung mit ganz vielen unsicherheiten im Zins anbot, hierfür aber die „flexible Rate“ lobte. Entgegen jeglicher rechtlicher Grundlage bot er sogar an, dass wir, wie es vor Jahrzehnten noch üblich war, auch gerne noch ein oder zwei neue Autos mit in die Baufinanzierung aufnehmen könnten.

Und nach dem Zweittermin drängte auch Herr R. von Allkauf nun auf den Vertragsabschluss und zog das Druckmittel der „unmittelbar bevorstehenden Preiserhöhung“.

Damit war die gesamte DFH-Gruppe von unserem Auswahlverfahren disqualifiziert, da hier der Fokus ganz klar auf schnelle Vertragsabschlüsse ausgelegt ist.

Heinz von Heiden – Massivbauweise setzt sich durch

Fehlte nun noch ein Vertreter der konventrionellen Stein auf Stein Bauweise. Hier wurde und von Bekannten, die mit HvH gebaut hatten, deren Bauherrenfachberater Herr U. genannt. Mit diesem wurde ein Termin vereinbart, und er bot – als einziger – an, die Beratung bei uns zu Hause durchzuführen, was wir auf Grund der besseren Möglichkeit die Kinder zu beschäftigen dankend annahmen. Zur Vorbereitung auf den Termin wollte Herr Urban vorab noch ein paar grundlegende Dinge zu unseren Wünschen wissen, damit er die relevanten Unterlagen dann auch vorlegen kann. Weiterhin wies er am telefon direkt darauf hin, dass eine Preiserhöhung innerhalb von 4 Wochen nach dem Telefonat ins Haus steht und schlug vor, den Termin erst dann durchzuführen, wenn er die neuen Preise vorlägen, da diese die Entscheidungsgrundlage bilden würden – ein erster dicker Plauspunkt für HvH und Herrn Urban, der die Preiserhöhung nicht als Druckmittel für einen schnellen Abschluss nutzte und transparenz bewies.

Der Termin verlief sehr angenehm. Und wir verliebten uns direkt in das HK 159.

Nach einigen weiteren abenden intensiver Diskussion und abwägen des für und wieder entschieden wir uns, Herrn U. mitzuteilen, dass wir ein Haus mit HvH bauen wollen – sobald wir ein Grundstück hätten.

 

Über die Odyssee der Grundstücksuche werde ich in meinem nächsten Beitrag ausführlicher berichten.

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